EIN MÄRCHEN FÜR VAMPIRE

Ein neuer Teufelsprinz kommt, um tausend Jahre über die Welt der Menschen zu herrschen. Ausgerechnet das rebellische Nachtmädchen Vampiri Mörderherz, das wegen ihrer schlimmen Taten in die Menschenwelt verbannte wurde, hat man auserwählt den neuen Prinzen zu erwecken. Sie muss nach Krell, der Stadt des Teufels reisen und sich alten Feinden und neuen Gefahren stellen. Dabei trägt sie ein Geheimnis in sich, welches die Natur der Hölle für immer verändern könnte.

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Magische Zauberwesen, romantische Nachtgeschöpfe und blutgierige Bestien - vereint in einem Werk, das die Geheimnisse der Hölle, ihrer Schattenbewohner und einiges mehr offenbart...  Die Abenteuer der Vampiri Mörderherz. 


Die kleine Gruftschlampe, bekannt aus den Magazinen YAM! und ZILLO in ihrer ersten eigenen Romanserie.


 

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Mi

13

Jun

2012

Einige Impressionen aus Erlangen

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Fr

08

Jun

2012

Erster Tag in Erlangen

Unser Messestand
Unser Messestand
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Sa

02

Jun

2012

Meine drei Juwelen

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Do

31

Mai

2012

Vor dem ersten Auftritt

Nun ist es bald soweit. Der Comicsalon öffnet in einigen Tagen seine Pforten und wir scharren die Werke um uns, die wir in den letzten Monaten dafür vorbereiteten. 

 

Von NPE kam die Nachricht, dass die Alben vom vierten Vampiri-Comics aus China eingetroffen sind. Mich erreichte eine Mail, die stolz verkündete, die Mörderherz-Romane sind gedruckt und auch auf den Weg zu mir.

 

Wir haben es tatsächlich geschafft. Wir können nun auf dem Salon das Comicsalbum und den ersten Vampiri-Roman gleichzeitig präsentieren.

 

Ich bin glücklich und frage mich, wer der/die erste sein wird, dem/der ich ein Autogramm ins Buch/Album setzen darf...

 

Feri, feri!

 

Tikwa

 

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Sa

26

Mai

2012

Leseprobe 01: "Erwachen"

Sie riss die Augen auf und ihre Pupillen glühten wie heiße Stecknadelspitzen. Ihre Zunge umschmeichelte die vollen, vom Schlaf ausgetrockneten Lippen und sie bleckte die spitzen Fangzähne. In ihren Adern tobte das fiebrige Verlangen nach Unschuld und Leben. Sie stöhnte leise.
Etwas kommt, fuhr es ihr durch den Kopf und ein Schauer jagte durch ihren Körper. Der irre Geist, der schon sehr lange in ihrem Verstand hauste, kroch aus seinem fauligen Loch und kicherte.
Es kommt zu dir, Valerie. Hörst du es? Ticke-Ti-Tack. Dein Schicksal kommt, hatte dich vergessen und holt dich endlich! Kein Verstecken mehr, du kriegst nun das, was du verdienst und in deinem Lohnbeutel steckt ein Galgenstrick, tick tick. Ticketitack. Tick und Tack. Galgenstrick und Henkersack…

Aber da war keine Uhr, die ihr das letzte Stündlein anschlug. Aus der Ferne drangen hallende, rhythmische Schläge an ihr Ohr. Ein stumpfes Trommeln, welches ihrem Kopf pochende Schmerzen bereitete. Ihre Augen zuckten wild umher.
Was war das nur?

Etwas Fremdes war in die kleine Gruft eingedrungen und sie spürte dieselbe seltsame Erregung wie auf der Blutjagd, kurz bevor sie ihre Beute fing. Sie schloss ihre Augen und konzentrierte sich. Die unheimlichen Schläge näherten sich im Takt und wirkten auf sie so bedrohlich, wie ein heraufziehendes Unwetter. Ihr sonst so ruhiger Atem glich sich dem Rhythmus der Schläge an. Ihre tierhaften Sinne tasteten nach dem Ursprung.
Die Aura einer weit gereisten Seele. Ein Wanderer, der sich auf einen alten, knorrigen Stab stützt. Seine Gehhilfe, der Grund für die Schläge…

Vor ihrem inneren Auge sah er fast echt aus. Er wirkte zwar fremd, aber dennoch seltsam vertraut. Seine Aura kam ihr bekannt vor. Schwefelig, alt und verrottet – aber gleichzeitig stolz, erhaben und strahlend. Vampiri ahnte: Es war nicht einfach ein Wesen, das zu ihr kam. Es war ein Ort, fern und fast vergessen. Und es war kein Freundschaftsbesuch. Er kam, um sie, nachdem sie lange genug in der Räucherkammer gehangen hatte, abzuhängen und bösen Geistern zu servieren.
Gift und Galle!

Hier kam ein altes Monster, das geduldig den Tod der Menschenwelt in ihr hatte reifen lassen und den saftig geschwächten Wurm endlich picken und gierig verschlingen wollte. Zorn flammte in ihr auf; brannte bis in ihre Zehen und Fingerspitzen. Waren hundert einsame Jahre nicht genug, um sich von allen Sünden reinzuwaschen? Hatte sie hier nicht ihre Absolution bekommen? Hier in der sterbenden Welt?
Nein, nein … nein, nein, hallten die Schläge des Wanderstabs in ihrem Geist. Deine Freiheit war eine Illusion. Auch wenn Du vergessen hattest. Wir! Niemals!

Ein fast vergessenes Wort flammte in ihrem Verstand auf und der irre Geist verkroch sich bei dem Anblick wimmernd in seine Gedankenhöhle.
Krell!
…Die Schattenstadt des Teufels…
Ruckartig richtete sie sich im Sarg auf und ihr Kopf wandte sich in einer scharfen Bewegung zum Eingang ihrer Katakombe. Dort würde der der Besucher aus Krell gleich auftauchen. In ihrem Inneren kämpften Wut und Angst um die Vorherrschaft. Ihre Haut begann zu prickeln. Der unheilige Lebensfunke schoss durch ihre Adern. Sie beruhigte sich langsam. Die Angst wich zurück, die Wut triumphierte.
Sollen sie nur alle kommen – alte Geister, neue Geister – sie werden sich wundern. Ich bin nicht mehr die, die ich einmal war, bin nun vergiftet. Die großes Lebensuhr schlägt auf ein letztes Stündchen zu, doch es soll nicht meines sein.
 Sie wartete und ihre spitzen Finger klopften im Takt auf den hölzernen Sargrahmen. Tick tack, tick tack.
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"Feri, Feri! Wir sind die wilden Schatten!"

Vampiri

 

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